Mittwoch, 20. Juli 2011

Original-"Gaunerzinken" aus vergangenen Zeiten

So oft bin ich schon danach gefragt worden, nun schaffe ich es endlich einmal: In diesen Post setze ich für alle Interessierten ein paar echte alte "Gauner-" oder "Zigeunerzinken" mitsamt ihren Erklärungen. Sie stammen aus dem Archiv für Kriminalanthropologie und Kriminalistik (gruseliger Titel, wenn man es recht bedenkt ....) von 1899, wenn ich mich nicht sehr täusche. Ich schaue aber in den nächsten Tagen sicherheitshalber noch mal genauer nach. Und dann kommen auch vielleicht noch ein paar mehr Zinken dazu.

Für jetzt, damit Eure Neugier endlich wenigstens annähernd gestillt werde - hier sind vier Stückl aus der Sammlung:

Namenszinken eines gewissen Draxl, Marktdieb

Namenszinken eines Herrn namens Weid

Der mit dem Zinken "Mandl" war eingesperrt, ist durchgegangen und wieder zu neuen Taten bereit. Die beiden Tiere sind ev. Zinken seiner Kameraden, nach denen er sucht oder die er damit anruft.

Der mit dem Zinken "P" ging am 30.05.1833 hier nach rechts.

Wirklich faszinierend, oder? Ich stöbere, wie gesagt, demnächst nach mehr Beispielen.

Es gab viele verschiedene Arten von Zinken, einige sieht man hier schon: Namenszinken, wie das gute alte "Otto was here" heute, oder eben Bewegungszinken. Aber auch solche, die kleine Geschichten erzählen, wie der über den Herrn namens Mandl.

So, das muss reichen als erster "Einstieg" ;-) -
als dann,

Lilach